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Energie sparen
Geschirrspülen mit weniger Energieverbrauch
Pilotprojekt Finkenweg-Ost
Allgemeine Förderprogramme
Wo gibt's Geld?
Investitionen in energiesparende und umweltschonende Maßnahmen werden von Bund und Ländern finanziell unterstützt. Einige Fördermittel lassen sich sogar kombinieren. Erkundigen Sie sich nach den unterschiedlichen Möglichkeiten und sprechen Sie auch mit Ihrer Hausbank.
Aktuell:
Förderung von Solarstrom wird gekürzt: Die Förderung neuer Solaranlagen auf Dächern wird jetzt erst vom 1. Juli an um 16 Prozent gekürzt - und damit einen Monat später als zuletzt geplant. Neu installierte Freiflächen-Anlagen auf Ackerland werden zeitgleich nicht mehr gefördert - es sei denn die Baugenehmigungen dazu wurden vor Jahresfrist gestellt und das Projekt liefert noch vor Ende des Jahres Strom. Darauf verständigten sich am 23. Februar die Koalitionsspitzen in Berlin.
KfW Förderbank
Bauen, Wohnen, Energie sparen: Die KfW Förderbank finanziert mit ihren wohnwirtschaftlichen Förderprogrammen den Erwerb, die Modernisierung und Sanierung sowie die Errichtung von Häusern und Wohnungen.
>>www.kfw-foerderbank.de
Aktuell, St. 1. September 2010: Die KfW stellte in Ihrem Programm "Energieeffizient Sanieren" zum 31.8.2010 die Förderung der Einzelmaßnahmen in der Kredit- und Zuschussvariante ein. Das Förderangebot der KfW-Effizienzhäuser bleibt in beiden Varianten unverändert bestehen. Die bislang förderfähigen Einzelmaßnahmen können im Programm "Wohnraum Modernisieren" zu den dort geltenden Programmbestimmungen beantragt werden. Darüber hinaus hat die KfW zum 31.8.2010 wesentliche Teile der Sonderförderung im Programm "Energieeffizient Sanieren" eingestellt. Betroffen davon ist die Förderung für Maßnahmen zur Optimierung der Wärmeverteilung und zum Abbau von Nachtstromspeicherheizungen. Die Förderung für die qualifizierte Baubegleitung wird weiterhin angeboten und ab dem 1.9.2010 eigenständig im Programm "Energieeffizient Sanieren - Sonderförderung" fortgeführt.
Verschärfte Auflagen für KfW-Darlehen
Energieeffizienz: Ab sofort gelten strengere Richtwerte für Bau- und Sanierungsvorhaben
Der Energiebedarf von Immobilien soll um bis zu 30 Prozent sinken nach dem Willen der Bundesregierung. So will es die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009. Dadurch ändern sich auch die Förderprogramme der staatlichen KfW-Bank, sowohl für Neubauten als auch für Sanierungen.
1. Neubauten
Neue Häuser müssen jetzt einen um 30 Prozent niedrigen "Primärenergiebedarf" aufweisen als nach EnEV 2007. Darunter versteht man grob gesagt die Energie, die für den Betrieb des Hauses nötig ist, also Heizöl, Erdgas, Strom usw. Zugleich muss das Haus eine um 15 Prozent bessere Wärmedämmung haben.
Förderung
Ein Standard-Neubau, der die Kriterien erfüllt, heißt bei der KfW "Effizienzhaus 100" und dient als Bezugsgröße. Bauherren, die dessen Werte unterbieten, können sich zinsgünstige Kredite sichern. Insgesamt gibt es ab sofort drei Förderstufen: Effizienzhaus 85, 70 und ab 2010 auch 55. Letzteres darf nur 55 Prozent der Energie des Standard-Neubaus benötigen, wird dann aber auch am großzügigsten gefördert. Auch wer sein Eigenheim oder eine vermietete Immobilie umbaut, muss sich an die neuen Anforderungen halten.
2. Altbauten / Sanierung
Werden z.B. Dach oder Fenster erneuert, müssen die neuen Bauteile und - stoffe ca. ein Drittel besser dämmen als nach EnEV 2007. Alternativ kann der Eigentümer den Energieverbrauch des Hauses um ein Drittel senken: Wer die Heizung erneuert, sollte sich schriftlich bestätigen lassen, dass die Anlage die Anforderungen der EnEV 2009 erfüllt.
Förderung
Gefördert werden vier Varianten - das sogenannte Effizienzhaus 130, 115 und 100. Neu ist die Variante 85 für besonders effiziente Gebäude. Wichtig: In Frage kommen nur Häuser, deren Bauantrag vor dem 1.1.1995 gestellt wurde. Die Förderung wird als Kredit (bis 75.000 Euro pro Wohneinheit plus max. 12,5 Prozent Tilgungszuschuss) oder Investitionszuschuss (bis 13.125 Euro pro Wohneinheit) gewährt.
Infos zur Antragstellung etc. erteilt die KfW, auch unter Tel. 01801/33 55 77.
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Bundesweit bietet der Gesetzgeber über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) Zuschüsse für Solarkollektoren an.
Bonus wieder erhältlich
Seit Ende Juli können wieder Fördermittel aus dem Marktanreizprogramm des Bundes in Anspruch genommen werden. So gibt es beispielsweise 720 Euro für eine thermische Solaranlage mit acht Quadratmetern Kollektorfläche, die Energie für die Heizung und Trinkwarmwasser liefert. Wer wiederum seinen alten Heizkessel durch ein Brennwertgerät ersetzt, erhält bis zum 31.12.2010 einen Bonus von 400 Euro. Weitere Informationen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Tel. (06196-908-0.
Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB)
Soziale Wohnraumförderung
In diesem Programm, das von Anfang 2009 bis Ende 2010 läuft, gewährt das Land Schleswig-Holstein Darlehen für selbst genutzten Wohnraum. Gefördert wird der Neubau und Erwerb eines Einfamilienhauses oder einer Eigentumswohnung sowie unter bestimmten Voraussetzungen Ausbau, Änderung und Erweiterung von Gebäuden.
Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein
>>www.verbraucherzentrale-energieberatung.de
Energieberatung
Haus- und Wohnungsbesitzer sowie Mieter können sich im Geesthachter Rathaus zu Energieeinsparberatungen und zum Einsatz erneuerbarer Energien in privaten Wohngebäuden beraten lassen. Dank der Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium ist für die Beratung nur eine Kostenbeteiligung von fünf Euro zu bezahlen. Ein persönliches Beratungsgespräch kann unter 04152/13-306 vereinbart werden.
Sonstiges
Weitere Informationen zu Modernisieren, Energiesparen und Fördermitteln finden Sie hier:
- Fachinformationszentrum Karlsruhe:>> www.energiefoerderung.info
- www.effizient-heizen.info
- www.asue.de
- Verbraucherzentrale Bundesverband e. V.: >> www.vzbv.de >> www.baufoerderer.de
- Deutsche Energie Agentur: >> www.deutsche-energie-agentur.de
- Initiativkreis Erdgas & Umwelt: >> www.ieu.de
- Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie: >> www.bmwi.de
- Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe: >> www.nachwachsende-rohstoffe.de
