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Geschirrspülen mit weniger Energieverbrauch

Moderne Spülmaschinen sind im Verbrauch von Energie und Wasser oft sparsamer als der herkömmliche Handabwasch. Wer seine Energiekosten noch zusätzlich drosseln möchte, kann das durch einfache Mittel erreichen.

  • Die Spülmaschine sollte möglichst immer nur dann angestellt werden, wenn sie voll beladen ist.
  • Ist das Geschirr nur wenig verschmutzt, sollten Sie auf das Vorspülen verzichten. Durch das Vorspülen steigt der Wasserverbrauch deutlich an.
  • Achten Sie darauf, das Spülmittel immer gut zu dosieren. Zu viel Spülmittel macht das Geschirr nicht sauberer.
  • Stellen Sie Ihre Spülmaschine vor der ersten Inbetriebnahme auf die korrekte Wasserhärte ein. Der Geschirrspüler arbeitet dann effizienter. Das Geesthachter Trinkwasser liegt im Härtebereich mittel (Härtegrad des Trinkwassers aus dem Wasserwerk Richtweg: 11,7 ° dH; Härtegrad des Trinkwassers aus dem Wasserwerk Krümmel: 10,0 dH), Stand: April 2010.
  • Für durchschnittlich verschmutztes Geschirr nutzen Sie das Spar- oder Umweltprogramm. Das trägt häufig die Bezeichnung ECO, Spar oder Intelligent. Während die gängigen Spülprogramme mit einer Temperatur von bis zu 75 Grad und mehreren Spülgängen arbeiten, erhitzt das Sparprogramm das Wasser nur auf rund 50 Grad und verzichtet auf überflüssige Spülgänge.
  • Falls es technisch möglich ist, sollte der Geschirrspüler an den Warmwasseranschluss angeschlossen werden. Wird das Wasser mit Erdgas oder einer Wärmepumpe erhitzt, benötigt das Gerät weniger Energie zum Aufheizen.

Wichtig

  • Laut der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) verbraucht eine moderne Spülmaschine gegenüber einem zehn Jahre alten Modell rund ein Drittel weniger Strom und Wasser. Ersetzen Sie ein altes Gerät durch eine moderne Spülmaschine, können Sie Energie einsparen.
  • Seit dem 20. Dezember 2010 gilt das neue EU-Label zur Kennzeichnung des Energieverbrauchs von Haushaltsgeräten. Spülmaschinen mit der besten Energieeffizienz sind mit der Klasse A+++ gekennzeichnet.

Tipps für den Neukauf einer Spülmaschine

  • Erfolgt die zentrale Wassererwärmung nicht elektrisch, auf das Vorhandensein eines Warmwasseranschlusses achten
  • Fassungsvermögen und Größe entsprechend der Haushaltsgröße auswählen
  • Effizienzklasse A+++ wählen und gleichzeitig auf den am EU-Label ausgewiesenen Stromverbrauch achten
  • Gerät sollte über Spar- oder Umweltprogramm verfügen
  • Sicherheitsgarantie gegen auslaufendes Wasser für die gesamte Nutzungsdauer
  • Geringer Spülmittel-Bedarf
  • Geringe Lautstärke (möglichst unter 45 dB)

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