Gemeinsam für mehr Sicherheit: Neues Gasmessgerät für die Freiwillige Feuerwehr Geesthacht

Wenn Feuerwehr und Stadtwerke gemeinsam im Einsatz sind, müssen die Abläufe stimmen. Seit vielen Jahren arbeiten die Freiwillige Feuerwehr Geesthacht und die technischen Bereitschaftsdienste der Stadtwerke deshalb eng zusammen. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Umgang mit Gasen.

Die Stadtwerke verfügen über spezielle Messgeräte, mit denen unter anderem Methan, der Hauptbestandteil von Erdgas, erkannt und gefährliche Gaskonzentrationen beurteilt werden können. Die Ausstattung der Feuerwehr deckt weitere Gase und Einsatzlagen ab. So können beide Seiten bei Bedarf auf die Messtechnik und das Fachwissen des jeweils anderen zurückgreifen.

Wie wichtig diese Unterstützung sein kann, zeigte ein Einsatz in einem Geesthachter Mehrfamilienhaus. In einem Keller befand sich ein Grill mit einer geöffneten Propan-Butangasflasche. Die alarmierte Feuerwehr zog die Stadtwerke hinzu. Mit der Messtechnik der Stadtwerke konnte die Gasquelle lokalisiert werden. Anschließend beseitigten die Einsatzkräfte die Gefahr gemeinsam.

Mit dem jetzt übergebenen Gasmessgerät erhält die Freiwillige Feuerwehr zusätzliche technische Unterstützung. Das Gerät kann verschiedene Gase detektieren und hilft dabei, mögliche Gefahrstofflagen vor Ort schneller einzuschätzen. „Bei Einsätzen kommt es darauf an, dass wir schnell handeln und uns aufeinander verlassen können. Mit der Freiwilligen Feuerwehr Geesthacht funktioniert diese Zusammenarbeit seit vielen Jahren sehr gut“, erklärt Stephan Wollschläger, Bereichsleiter Gas, Wasser und Netzbau der Stadtwerke Geesthacht. „Das neue Gasmessgerät erweitert die Möglichkeiten der Feuerwehr bei Gefahrstofflagen. Damit möchten wir uns zugleich für die verlässliche Zusammenarbeit und die gegenseitige Unterstützung bei gemeinsamen Einsätzen bedanken.“

Die offizielle Übergabe fand am 14. September auf dem Betriebsgelände der Stadtwerke Geesthacht statt. Vertreter der Stadtwerke und der Freiwilligen Feuerwehr kamen dort zusammen, um das neue Messgerät vorzustellen. Die Übergabe ist zugleich ein Dankeschön für viele Jahre verlässlicher Zusammenarbeit. Denn auch wenn diese im Alltag häufig im Hintergrund stattfindet, kann sie im Einsatz entscheidend sein.

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